_______a sporadic

diary________________________


_______________insights_______________exploring what it means for me to be an artist_______________expressing what I do not express by art and literature_________________

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Februar 2021

 

 

LEBEN LIEBEN – SOMETIMES I FEEL LIKE A MOTHERLESS CHILD

Eine neue Held*Innenreise. Ein Manifest

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Der wahre Mut für zeitgenössische Künstler besteht darin, sich ihrer Liebe bewusst zu sein, aus der heraus sie erschaffen, um im Schöpfungsprozess Harmonie und Schönheit anzustreben. Cannes auch Nizza sein, oder Humor. Auf jeden Fall sollte es am Ende so schön sein wie ein song von Grant Green, Alice Coltrane oder Thelonious Monk, ein Bild von Artemisia Gentileschi, mir oder Henri Matisse, oder meinetwegen auch Picasso, eine Skulptur von Louise Bourgeois, oder beloved Nikki, oder Amish Kapoor. Es ist ein großer Unterschied, ob ich ein Kunstwerk schätze, bewundere, oder ob ich es obendrein liebe. Wenn ich es liebe, hat es meinen Sinn für die Welt und mich selbst verändert, hat mich bewegt… zu einem neuen Ort der Empfindung und Wahrnehmung. Und es hat mich in irgendeiner Weise in den Arm genommen.

Der Einzige, den ich kenne, der das so ähnlich sieht wie ich und entsprechend äußert, ist..

 

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(TO) LOVE LIFE – SOMETIMES I FEEL LIKE A MOTHERLESS CHILD

A new hero’s journey. A manifesto

 

The real courage for contemporary artists is to be aware of the love out of which they create in order to strive for harmony and beauty in the creation process. “Cannes be Nice, too” or humor. In any case, in the end it should be as beautiful as a song by Grant Green, Alice Coltrane or Thelonious Monk, a picture by Artemisia Gentileschi, me or Henri Matisse, or – fine with me – Picasso, a sculpture by Louise Bourgeois, or beloved Nikki, or Amish Kapoor. It makes a big difference whether I appreciate and admire a work of art or whether I love it on top of that. When I love it, it has changed my sense of the world and myself, has moved me … to a new place of sensation and perception. And it embraced me in some way.

The only one I know who shares my perspective and expresses it accordingly is…

 

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21. Januar 2021

 

 

KLEINE GEDANKENREISE: DIE ZÄRTLICHKEIT DER SCHNEEFLOCKE

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Wer je eine der atemberaubenden Makroaufnahmen von Schnee sah, kommt nicht umhin, die der Natur innewohnende Geometrie zu feiern, und sei es nur für ein paar Sekunden. Und die Verzauberung zu spüren, die diese Entdeckungen bedeuten.
Dass Wasser diese Formen annehmen kann, ist ein Geheimnis in sich. Es ist ein magischer Vorgang, der molekulare Strukturen unter bestimmten Bedingungen in diese Formvielfalt hinein sich entfalten und Form annehmen lässt. Es ist pure Opulenz, dieses eisige Aufblühen in millionenfacher Ausformung, das in bestimmten Regularien wie der des Sechsecks, des 60°- und 120°-Winkels Maß findet. Eis ist pure Schönheit und Magie.
Schütteln wir die Gewohnheit und Selbstverständlichkeit der scheinbar vertrauten Erscheinung wieder ab, wird das Abenteuer und das eigentliche Ereignis dieser Schönheit erfahrbar.
Als Kind schon habe ich…

 

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LITTLE JOURNEY OF THE MIND: THE TENDERNESS OF A SNOWFLAKE

 

Anyone who has ever seen one of these breathtaking macro shots of snow cannot help but celebrate nature’s inherent geometry, even if only for a few seconds. And to feel the enchantment that these discoveries mean.
That water can take these forms is a secret in itself. It is a magical process that, under certain conditions, allows molecular structures to unfold and take shape into this endless variety. It is pure opulence, this icy blooming in millions of forms, its shapening is measured in certain regulations such as the hexagon, the 60 ° and 120 ° angle. It is pure beauty and magic.
If we shake off the usual- and obviousness of the apparently familiar, the adventure and the actual event of this beauty can express itself.
As a child, I felt the…

 

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19. Januar 2021

 

 

Mein Interview als Teil des wunderbaren Projekts 5 Fragen an KünstlerInnen zur Gegenwart des blogs Literatur outdoors – Worte sind Wege von Walter Pobaschnig, Wien:

 

 

 

„WIR KOMMEN ZUR ZEIT GAR NICHT UMHIN, DEM FLUSS DES LEBENS IRGENDWIE ZU VERTRAUEN“

Esther Horn, Bildende Künstlerin_Berlin 19.1.2021

 

 

Liebe Esther, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Lieber Walter, wohl durch meine spezifische Lebenssituation hat sich mein Tagesablauf durch die Pandemie nicht sonderlich verändert. Ich bin auf meiner Seelenreise eher bei einem ‚Aufenthalt im Moment‘ angekommen…

 

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24. Dezember 2020

 

 

PANTA RHEI – ALLES FLIEßT

Welcome to awakening … remember to like and subscribe. Wir Flusskinder.

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Ich fange einfach an: Eine Reise ist eine Reise ist eine Reise… Und man steigt nie 2 x in denselben Fluss.

Gertrud und Heraklit… gute Reiseführer? Doch klar, wenn sie mir so zu_fallen, während ich die Reise meines ersten blogtextes unternehme… die beiden führen mich zuverlässig zu dem Wikipediaeintrag, der schon auf mich wartet, um mir meine ahnende Inspiration in eine erste Gußform zu gießen, denn.

Platon verewigt Heraklit, indem er sagt: Die Flusslehre ist untrennbar verbunden mit den Ovidschen Metarmorphosen. Und ich sage dazu: Essentiell ist, dass ich und jede_r ihre ureigensten Metamorphosen erkennt… und leben kann.

Es ist oft schmerzhaft, Larve zu sein. Oder Raupe. Oder irgendetwas dazwischen. Unerträglich, die ahnende Gewissheit der wahren inneren Form (noch) nicht leben zu können.

Wir Künstler_Innen gehen exemplarisch diese Wege der Selbsterkenntnis und Wandlung. Wenn wir nicht – wie die wenigsten von uns – aus Verhältnissen der Förderung und Wohlhabenheit stammen, müssen wir uns unseren Weg suchen, unseren Weg zur inneren und äußeren Sicherheit.

Dieser Weg führt über zahllose Stationen, die unmerklich ineinander greifen und sich oft gar nicht anfühlen wie Stationen. Nur wie besonders schmerzhafte oder auch besonders schöne Zustände. Und eben alles dazwischen. In den schmerzhaften Zuständen erkennen und fühlen wir dann mitunter unseren Wert nicht. Wir sind atemlos unterwegs, um bei dem anzukommen, was uns diesen Wert vermeintlich garantiert. Irgendeine heroische, strahlende Tat- oder Glanzdarstellung. Und doch ist eben alles, jeder noch so unscheinbare, gar hässlich anmutende Partikel unseres Unterwegsseins wertvoll. Ein wertvoller Bestandteil, ein würdiges Element.

Die Starken unter uns sind glücklich, wenn sie …

 

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PANTA RHEI – EVERYTHING FLOWS

Welcome to awakening … remember to like and subscribe. Us children along the stream.

 

I just start: A journey is a journey is a journey … And you never step into the same river twice.

Gertrude and Heraclitus … good travel guides? But of course, if they happen to be an co_incidence into my mind while I am going on the journey of my first blog text … those two reliably lead me to the Wikipedia article that is already waiting for me to pour my guessing inspiration into a first mold, as.

Plato immortalized Heraclitus by saying: The theory of the river is inextricably linked to Ovid’s metarmorphoses. And I say: It is essential that I and everyone recognize their very own metamorphoses … and being able to live those.

It is often painful to be a larva. Or caterpillar. Or anything in between. It is unbearable not to be able to (yet) live the foreboding certainty of the true inner form. Us artists are walking exemplary on these paths of self-knowledge and change. If we do not – like most of us – come from a background of funding and opulence, we have to find our way, our way to internal and external security.

This path leads through countless stations that interlock imperceptibly and often don’t feel like stations at all. Just like particularly painful or particularly beautiful status. And everything in between. In the painful states we sometimes do not recognize and feel our worth. We’re breathless to arrive at what supposedly guarantees us this value. Any heroic, radiant deed or glamor display.

And yet everything, every inconspicuous, even ugly-looking particle of our being on the road is valuable. A valuable component, a worthy element.

The strong among us are happy when they…

 

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